Über mich
Manchmal fühlt man sich einfach etwas überfordert
Ich würde sagen, das ist fast schon normal. Denn das Familienleben ist lebendig, vielfältig und manchmal eben auch herausfordernd. Kinder entwickeln sich, Eltern wachsen in ihre Rolle hinein, Lebensumstände verändern sich. In diesem Prozess können immer mal wieder schwierige Situationen entstehen, in denen Sie das Gefühl haben, allein nicht mehr weiterzukommen.
Genau hier begleite ich Familien.
Mein Name ist Kerstin Klinger. Ich bin Sozialpädagogin und systemische Beraterin und arbeite seit vielen Jahren mit Kindern, Eltern und Familien. In meiner Arbeit verbinde ich fachliches Wissen mit viel praktischer Erfahrung aus unterschiedlichen Bereichen der pädagogischen und sozialen Arbeit und meiner eigenen Erfahrung als Mutter von heute 2 erwachsenen Kindern.
Dabei ist mir besonders wichtig, Sie dabei zu unterstützen, Ihre eigenen Lösungen zu finden.
Mein Blick auf Kinder, Eltern und Familien
Kinder handeln selten ohne Grund. Auch wenn ein Verhalten auf den ersten Blick schwierig erscheint, steckt dahinter immer ein Bedürfnis, eine Erfahrung oder eine Situation, mit der das Kind versucht umzugehen. In unserer Gesellschaft wird häufig schnell gefragt:
Was stimmt mit dem Kind nicht?
Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass es sich oft lohnt, eine andere Frage zu stellen:
Was möchte uns das Verhalten des Kindes zeigen?
Kinder sind immer Teil eines Systems – ihrer Familie, ihrer Schule, ihres sozialen Umfelds. Wenn ein Kind Schwierigkeiten entwickelt, betrifft das deshalb meist mehr als nur das Kind selbst. Die Beziehungen innerhalb der Familie, Erwartungen von außen, Stress im Alltag oder Veränderungen im Leben können dabei eine Rolle spielen.
Deshalb arbeite ich systemisch. Das bedeutet, wir betrachten nicht nur das Verhalten eines einzelnen Menschen, sondern das Zusammenspiel aller Beteiligten. In vielen Fällen entsteht bereits durch diesen neuen Blick mehr Verständnis und damit auch mehr Raum für Lösungen und neue Möglichkeiten.
Gleichzeitig erleben viele Eltern Situationen, in denen sie immer wieder gleich reagieren, obwohl sie sich eigentlich wünschen, anders zu handeln. Das kann frustrierend sein und das Gefühl vermitteln, in bestimmten Mustern festzustecken.
Ein wichtiger Teil meiner Arbeit besteht darin, genau diesen Moment bewusst zu machen:
den kleinen Raum zwischen einem Ereignis und unserer Reaktion darauf.
In diesem Moment entsteht die Möglichkeit, eine neue Entscheidung zu treffen. Manchmal reicht schon ein veränderter Blick auf eine Situation, um neue Wege zu entdecken.
Warum ich Familien und Eltern begleite
Der Wunsch, mit Familien zu arbeiten, hat sich über viele Jahre entwickelt.
Meine berufliche Laufbahn begann mit einer Ausbildung zur Kinderpflegerin. Anschließend habe ich über den zweiten Bildungsweg mein Studium zur Sozialpädagogin abgeschlossen.
In verschiedenen pädagogischen und sozialen Bereichen konnte ich erleben, wie unterschiedlich Kinder auf ihre Umwelt reagieren und wie sehr familiäre und gesellschaftliche Strukturen ihr Verhalten beeinflussen. Besonders prägend war dabei meine Zeit in der Frühförderung. Dort habe ich viele Familien begleitet, deren Kinder Entwicklungs- oder Lernschwierigkeiten hatten. In dieser Arbeit wurde mir immer klarer, dass es selten hilft, nur auf das zu schauen, was ein Kind vermeintlich „nicht kann“. Viel hilfreicher ist es, die Stärken eines Kindes zu entdecken und zu fördern.
Wenn der Blick sich verändert, verändert sich oft auch die Dynamik innerhalb der Familie.
Zusätzlich bringe ich Erfahrungen aus vielen unterschiedlichen Tätigkeiten mit, unter anderem aus der Jugendsozialarbeit, aus Kindertagesstätten sowie aus der Arbeit mit Familien in belastenden Lebenssituationen. Diese vielfältigen Einblicke helfen mir heute, Familien ganzheitlich zu begleiten und unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen.
So sehe ich unsere Zusammenarbeit
Mir ist wichtig, dass die Begleitung auf Augenhöhe stattfindet.
Ich sehe mich nicht als jemand, der fertige Lösungen vorgibt. Jede Familie ist anders, jedes Elternteil ist anders und jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit. Deshalb gibt es auch keine universellen Antworten. Mir ist wichtig, dass jeder in der Familie einen Raum erlebt, in dem er oder sie offen sprechen kann – ohne Druck und ohne Bewertung.
Stattdessen verstehe ich meine Rolle als Begleiterin im Veränderungsprozess. Gemeinsam schauen wir auf die Situation, ordnen Erlebnisse ein und entwickeln neue Möglichkeiten im Umgang miteinander. Dabei stehen drei Dinge im Mittelpunkt:
Ressourcen statt Defizite
Wir schauen auf das, was bereits vorhanden ist – auf Fähigkeiten, Stärken und hilfreiche Erfahrungen.
Verständnis statt Schuldzuweisungen
Eltern handeln immer mit der Absicht, das Beste für ihr Kind zu tun. Wenn Schwierigkeiten entstehen, geht es nicht darum, jemanden verantwortlich zu machen, sondern darum zu verstehen, was gerade passiert und gemeinsam eine Lösung zu finden, die für alle funktioniert.
Eigenverantwortung und Selbstbestimmung
Veränderung entsteht nicht durch Vorgaben von außen. Sie entsteht, wenn Menschen ihre eigenen Möglichkeiten erkennen und beginnen, neue Wege auszuprobieren. Das braucht Bereitschaft, etwas zu verändern.
Qualifikationen:
Diplom Sozialpädagogin (FH)
Systemische Therapeutin
NLP-Master, DVNLP
IFT-Gruppenprogramm zur Stressbewältigung
Kursleiterin für Progressive Muskelentspannung
Marte Meo Practitioner
Grundkurs Frühförderung (Kinder von 0-6 Jahren)